Konzeption - Waldkindergarten Frischlinge

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Konzeption

Waldkindergarten “Frischlinge” “frislingen”

Allgemeines
Was ist ein Waldkindergarten?
Unser Kindergarten stellt sich vor

Organisatorisches
Adresse
Öffnungszeiten
Aufname
Beiträge
Frühstück/ Mittagessen
Pädagogisches Personal
Versicherung

Kooperation
Waldkindergarten “Laubfrösche” e.V.
Peter-Jordan Schule
Logopädin
Zahnarzt
Förster/Polizei/Feuerwehr

Elternarbeit
Elternversammlung
Feste
Präsentation
Aktionen
Beschwerdemanagement

Pädagogik
KiBiz
Eingewöhnung
Dokumentation/ Beobachtung(smodell)
Bildungsbereiche
Körper, Bewegung und Gesundheit
Sprache, Kommunikation, Musik und Schriftkultur
Mathematik und Naturwissenschaft
Darstellen und Gestalten
Soziales Leben
Spielmaterial
Bilingual (Deutsch- Niederländisch)
Umwelterziehung
Inklusion
Partizipation
Beschwerdemanagement
Vorschule
Die Rolle des Erziehers
Qualitätssicherung

Der Tagesablauf
Ein Tag im Wald
Verhalten im Wald
Sicherheit

Allgemeines

Was ist ein Waldkindergarten?
           
Der Waldkindergarten wird häufig als “Kindergarten ohne Dach und Wände” bezeichnet. Die betreuten Kinder und ihre Erzieher verbringen den Tag draussen und benutzen die freie Natur als Lern- und Erlebnisraum.

Der natürliche Bewegungsdrang kann ungehindert ausgelebt werden und aufgestaute Energie kann besser durch austoben ausgeglichen werden. Durch Laufen auf Waldboden, durch Springen und Klettern wird die Grob- und Feinmotorik geübt, ebenso werden die Muskeln im Spiel trainiert und die Kondition gesteigert. Der veränderten Lebenssituation von Kindern und daraus folgende Bewegungsmangel wird entgegengewirkt. Der tägliche Aufenthalt an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und die wohltuende Umgebung des Waldes wirkt sich ausgleichend und stärkend auf die geistig-seelische Gesundheit aus. Die Stille des Waldes wirkt der ständig ausgesetzten Reizüberflutung (durch Medien und Konsumzwang gezeichnet) der Kinder entgegen. Phantasie und Kreativität können auf natürliche Art und Weise gelebt und frei entfaltet werden.

Die Natur fördert das Sozialverhalten, durch die räumliche Weite entstehen weniger Konflikte. Durch den hohen Erzieherschlüssel (6,5 Kinder zu 1 Erzieher) ermöglicht ein intensives Eingehen auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes. Die Erlebniswelt der Kinder wird bewusst wahrgenommen, aufgegriffen und vertieft. Durch ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln die Kinder eine hohe soziale und emotionale Kompetenz.

Die Kinder erleben die Natur hautnah und begreifen sie unmittelbar und ganzheitlich. Kinder lernen mit allen Sinnen: sie sehen, hören, fühlen, schmecken, riechen. Sie müssen sich bewegen und ausprobieren können, um sich selbst und ihre Umwelt im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Primärerfahrungen in der Natur bieten eine Fülle von Sinnesreizen.

Kleinkinder sind im durchschnitt sechs- bis zehnmal erkältet, der Durchschnitt im Waldkindergarten ist wesentlich geringer. Da es gegen die Vielzahl der Viren, die Erkältungskrankheiten auslösen können, keinen Impfstoff gibt (im Gegensatz zum Grippeimpfschutz), besteht die beste Vorsorge darin, dass Immunsystem zu stärken. Regelmäßige Bewegung im Freien – auch bei Wind und Wetter – unterstützen die Abwehrkräfte. Erkältungskrankheiten treten vermehrt in der nasskalten Jahreszeit auf, warum das so ist, ist noch nicht ganz geklärt, denn frieren alleine ist kein Grund für eine Erkältung. Informationen dazu finden Sie auch unter Kinderärzte-im-Netz.de.

Unser Kindergarten stellt sich vor:
Treffpunkt morgens und mittags. Bei schlechtem Wetter können wir uns in unserer gemütlichen Schutzhütte aufhalten.
Durch unseren angrenzenden Wald flieβt ein flacher Bach der zum spielen und erkunden einlädt.
Durch die unberührte Natur haben die Kinder die möglichkeit etwas über die heimische Tier und Pflanzenwelt zu lernen.
Naturmaterial ermöglicht den Kindern ein freies, kreatives, selbstbestimmtes Spiel.

Organisatorisches

Adresse
An Romersmühle 60, 41836 Hückelhoven

Öffnungszeiten
Montags bis Freitags von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr.
Da wir um 9.00 Uhr in den Wald gehen, sollten die Kinder bis spätestens 9.00 Uhr am Treffpunkt sein.
Ab 12.00 Uhr sind wir dann wieder zurück, sodass die ersten Kinder von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr abgeholt werden können. Von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr essen die Kinder zu Mittag. Von 14.00 Uhr bis 14.30 Uhr können die letzten Kinder abgeholt werden.

Schliessungszeiten
3 Wochen in den Sommerferien  
zwischen Weihnachten und Neujahr
Sonderschließungszeiten: insg. 4 Tage
z.B. Brückentage/
Betriebsausflug/
Konzeptionstag

Aufname:
Aufgenommen werden Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Jedes Kind muss vor der Aufnahme in den Waldkindergarten ärtzlich untersucht werden. Eine Kopie des Untersuchungsheftes ist alternativ ausreichend. Diese Bescheinigung sollte jedoch nicht älter als vier Wochen sein. Derzeit stehen 40 Plätze zur Verfügung davon 4 Plätze für Kinder unter 3 Jahren

Beiträge
Für die Inanspruchnahme von einem Platz in unserer Kindertageseinrichtung wird ein Elternbeitrag nach § 90 Abs. 1 SGB VIII vom Jugendamt festgesetzt. Zu diesem Zweck teilen wir dem Jugendamt die Namen,  Anschriften, Geburtsdaten, die Betreuungszeiten sowie die Aufnahme- und Abmeldedaten der Kinder sowie die entsprechenden Angaben der Eltern (oder der nach Kommunalem Satzungsrecht gleichgestellten Personen) unverzüglich mit.

Für das Mittagessen wird ein Pauschal Beitrag erhoben.

Frühstück/ Mittagessen
Das Frühstück nehmen wir im Wald ein. Dabei ist uns wichtig das die Kinder ein gesundes, vitaminreiches, ausgewogenes Frühstück von zuhause mitbringen, um das Immunsystem der Kinder zusätzlich zu stärken.  Das heißt, wir verzichten auf zuckerhaltigen Brotaufstrich (z.B. Marmelade/ Nutella) sowie andere Arten von Schokoladenfrühstück (z.B. Schokoriegel, SchokoPudding, Kakao etc.) 1x die Woche wird ein besonderes Frühstück angeboten, das gemeinsam mit den Kindern zubereitet wird. Unser Mittagessen wird jeden Tag frisch zubereitet geliefert.

Pädagogisches Personal (August 2018)
1 Sozialpädagogin
3 Erzieher/in
1 Kinderpflegerin
1 Anerkennungspraktikant/in

Versicherung
Durch die staatliche Anerkennung des Waldkindergartens ist für die Kinder und Erzieherinnen ein wesentlicher Rechtsschutz gewährleistet. Unsere Waldkinder sind im Waldkindergarten, sowie auf dem Weg zum und vom Waldkindergarten gegen Unfälle durch die Landesunfallkasse versichert.

Kooperation
          
Waldkindergarten “Laubfrösche” e.V.
Zwischen unserem Waldkindergarten und dem Doverener Waldkindergarten “Laubfrösche” besteht eine enge zusammenarbeit. Die “Frischlinge” und die “Laubfrösche” besuchen sich gegenseitig. Der Wald in Doveren bietet andere Sinneserfahrungen und neue Spielmöglichkeiten. Die Kinder lernen die Umgebung, Erzieher und Kinder kennen sodass die Notfallbetreuung in der Urlaubszeit leichter fällt.  

Peter-Jordan Schule
Wir benutzen in den Ferienzeiten die Turnhalle der Schule und nehmen an besonderen Aktionen z.B. Zirkus teil. Praktikanten und Tagesaktionen zur Berufsfindung bieten wir an.

Logopädin
Unsere Logopädin untersucht 2 mal im Jahr unsere Kinder und bietet eine Sprechstunde an.

Zahnarzt
Unsere Zahnärztin untersucht 1 mal im Jahr unsere Kinder.

Förster/Polizei/Feuerwehr
Wir stehen im regelmäßigen Kontakt und besuchen uns gegenseitig.

Elternarbeit

Elternversammlung
Die Elternversammlung findet einmal im Jahr, bis spätestens zum 10 Oktober statt. Auf dieser wird dann das Kindergartenjahr besprochen und der Elternrat gewählt. Der Elternrat vertritt die Interessen der Eltern gegenüber dem Träger und der Leitung der Einrichtung.

Feste
November: St. Martin
Dezember: Am Nikolaustag bekommen wir Besuch vom Nikolaus.
Weihnachten machen wir uns auf die Suche nach den Engelchen im Wald
Februar:   Karneval  feiern wir verkleidet im Fridolino, dass uns zur alleinigen Verfügung steht
April: Der Osterhase versteckt seine bunten Eier im Wald
Juli: Übernachtung und Abschlussfeier für die Schulkinder
1 x im Jahr Jahresfest  

Präsentation
Nach Bedarf können interessierte Eltern einen Vormittag mit uns im Wald verbringen.
Beim  Abholen können sie einen Eindruck vom Kindergartentag bekommen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit für unsere digitalen Fotos nehmen.
Zweimal im Jahr finden, nach unseren Beobachtungswochen, Entwicklungsgespräche statt. Natürlich stehen wir jederzeit für Tür und Angel gespräche zur Verfügung.

Aktionen
  • Grosselternnachmittag/ Vaternachmittag/ Mutternachmittag
  • Aktionstag
  • Schultüten basteln
  • kinderfreier Adventssamstag
 
Elternbeteiligung
Um einen reibungslosen Ablauf des Kindergartenjahres zu gewährleisten, sind wir auf die Mitarbeit (min. 5 Stunden pro Elternpaar) der Eltern angewiesen. Dazu bieten wir einen Aktionstag an, andem wir uns wünschen, dass alle Eltern daran teilnehmen. Sollte jemand nicht dazu in der Lage sein, kann er unter Absprache sich anderweitig einbringen. Sollte das auch nicht möglich sein, kostet 1 nichtgeleistete Arbeitsstunde 10 € .

Beschwerdenmanagement
Durch eine offene und annehmende Haltung der Erzieher/innen den Eltern gegenüber, haben diese die Möglichkeit Fragen, Anregungen und Kritik zu äußern. Zudem besteht auch die Möglichkeit, jederzeit die Kita- Leitung und/ oder den Elternrat anzusprechen. Sollten Probleme auftreten, wird zeitnah, von allen Beteiligten nach Lösungsansätzen gesucht.

Pädagogik
          
KiBiz
“Tageseinrichtungen für Kinder sollen die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern, die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen, sowie den Eltern dabei helfen, erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können”(SGBVIII §22 Abs.2). Dazu folgen wir dem Kinderbildungsgesetz. (https://recht.nrw.de).  

Eingewöhnung
Das erste kennenlernen findet bei den Kindern und Eltern zu Hause statt. In der vertrauten Umgebung kann das Kind uns schon ein bisschen kennenlernen, und wir können uns mit den Eltern unterhalten und verschiedene Formulare ausfüllen.
Aufgrund der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse arbeiten wir nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Das bedeutet, dass die Eingewöhnung in drei Phasen aufgeteilt ist.

1 Phase: Kind kommt mit seinen Eltern zur Einrichtung und verbringt dort 45 Minuten (Zeitspanne in der sich ein Kind gut auf neue Situationen einstellen kann, jedoch noch nicht überfordert wird). Eine Bezugsperson beschäftigt sich vermehrt mit den Eltern, damit das Kind die Möglichkeit hat, sich daran zu orientieren, ob die Bezugsperson vertrauenswürdig ist.

2 Phase: Die Bezugsperson beschäftigt sich intensiv mit dem Kind. Währenddessen verabschieden sich die Eltern und kommen nach einigen Minuten wieder.
Die Zeitspanne beträgt immer noch höchstens 45 Minuten.

3 Phase: Die Eltern bringen das Kind zur Einrichtung und verabschieden sich direkt.
Die Bezugsperson kümmert sich um das ihr anvertraute Kind.
Nach 45 Minuten wird das Kind wieder abgeholt.
Mit der Zeit bleibt das Kind immer länger, bis es den ganzen Tag ohne grosse Probleme bewältigt.

Während der gesamten Eingewöhnungszeit befinden wir uns rund um unserem Raum am Rande des Waldes.

Dokumentation/ Beobachtung(smodell)
Wir erstellen für jedes Kind eine Bildung Dokumentationsmappe, die Sie zuhause mit Ihrem Kind vorbereiten. So haben Sie die Möglichkeit sich mit Ihrem Kind auf den kindergarten vorzubereiten. Diese wird dann die nächsten Jahre liebevoll gepflegt und gestaltet. Am Ende der Kindergartenzeit wird Ihnen die Mappe während einer festlichen Zeremonie übergeben.

Zu unseren Beobachtungsmeodellen gehört das Leuvener Beobachtungsmodell. Dabei werden die Engagiertheit und das Wohlbefinden Ihres Kindes beobachtet. Zudem benutzen wir die Geldenkirchener Beobachtungsbögen bei denen die verschiedenen Kompetenzen getestet werden. Die Sprachentwicklung wird mit Basik beobachtet.

Bildungsbereiche
Bewegung
Die Bewegung hat eine Bedeutung für die kindliche Entwicklung, die weit über das Üben motorischer Fertigkeiten hinaus reicht. Ebenso wie das Spiel ermöglicht die Bewegung die Erfahrung, selbst tätig werden zu können. Es werden verschiedene Wahrnehmungsprozesse und damit Lernprozesse in allen Bereichen ausgelöst. Bewegungserfahrungen sind Sinneserfahrungen, sie geben den Kindern wichtige Rückmeldung über sich selbst und die Welt. Ein positives Selbstkonzept und eine damit zusammenhängende Selbständigkeit der Kinder, können nicht passiv vermittelt werden. Dazu braucht das einzelne Kind die Möglichkeit eines Handlungsraums, indem es tätig sein, Dinge ausprobieren und sich bewegen kann. Bewegungserfahrungen sind direkte Erfahrungen, mit deren Hilfe sich die Kinder im Laufe der Zeit eine Vorstellung von Zusammenhängen machen können. Die entstehenden Schemata im Innern werden ein Leben lang erweitert, verbunden, möglicherweise revidiert. Unter diesem Aspekt betrachtet, fördern vielfältige Bewegungserfahrungen der Kinder auch ihre Fähigkeit, später im abstraktem Raum, im Denken, selbständig kreative Wege gehen zu können. Der Wald mit seinen schiefen Ebenen, unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, Stämmen zum Balancieren, Bäumen zum Klettern, Pfützen zum Überspringen usw., bietet den Kindern wunderbare Voraussetzungen, im Sinne eines ständigen offenen Bewegungsangebotes. Durch den Aufenthalt im Wald werden quasi nebenbei permanent motorische Herausforderungen an die Kinder gestellt, mit dem Vorteil, dass die Herausforderungen einfach da sind und somit immer wiederkehren. Die Kinder haben dadurch die Zeit, zu beobachten, die Möglichkeit, sich auszuprobieren und können selber bestimmen, wann und wie sie eine Herausforderung annehmen wollen.

Sprache, Kommunikation, Musik und Schriftkultur
Durch seine konzeptionelle Besonderheit bietet der Waldkindergarten gute Voraussetzungen, um die Sprachentwicklung des einzelnen Kindes kontinuierlich zu fördern. In unserem Rahmen für die Arbeit im Elementarbereich, dem Wald, gibt es eine Fülle von Redeanlässen, den Raum für Gespräche und die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, um zuzuhören:
Die Kunst und die Musik bieten den Kindern eine Vielfalt an Möglichkeiten, sich kreativ auszudrücken und stellen darüber hinaus eine Verbindung dar, über die Erwachsene und Kinder einander intensiver verstehen können, als allein über die Sprache.  

Mathematik und Naturwissenschaft
 Auch mit Blick auf die mathematische Bildung, gilt für uns ein ganzheitliches Bildungsverständnis, woraus resultiert, dass unsere Ziele zur Förderung der Kinder in diesem Bereich über das Üben von mathematischen Fertigkeiten hinausgehen. Zum Morgenkreis gehört das Zählen der Kinder. Spiele zu Zahlen und dem Erfassen von Mengen und Gewichten werden regelmäßig durchgeführt, Zahlen werden auf Wegen oder an Haltepunkten gehüpft, Abzählverse gesprochen. Zeigen die Kinder im Freispiel Interesse am „Schule spielen“ und wünschen im gespielten „Matheunterricht“ Zahlen und leichte Rechenaufgaben, wird das Interesse aufgegriffen. Im Focus aber steht auch in der mathematischen Bildung für uns, dass die Kinder eine Vorstellung durch eigenes Ausprobieren und damit direkte Erfahrungen von Mengen, Gewichten, Proportionen, Lage im Raum, Abständen und Entfernungen, Regelmäßigkeiten bekommen. Wir unterstützen die Kinder, Systeme und Ordnungen zu entdecken, oder eigene zu schaffen: Sie haben die Zeit, unterschiedliche Materialen wie bspw. Kastanien, Eicheln, Steine, Stöcke zu sammeln und zu sortieren, Lehm, Sand, Erde zu mischen und die Hälfte mit Wasser anzurühren; wir betrachten die Symmetrie in den Flügeln eines Schmetterlings oder den gleichmäßigen Aufbau eines Blattes. Der Wald steckt voller Mathematik, wenn man sich nur auf den Weg macht, sie entdecken zu wollen.

Darstellen und Gestalten
Die Begegnung mit der Schönheit der Natur, ihrer Formen- und Farbenvielfalt stellt eine persönliche Bereicherung für den Menschen dar. Die Natur bietet Kindern mannigfaltige Anreize zum Gestalten. Material gibt es in Hülle und Fülle. Neben den zahlreichen Möglichkeiten, die die Natur zum Gestalten bietet, stehen den Kindern aber auch verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Mit Hilfe von Hammer, Säge, Feile, Bohrer, Schnitzmesser etc. können sie sich selbst erdachte oder auch teils angeleitete Werkstücke herstellen. Die Kinder können eigene Ideen umsetzen, längere Zeit an einem eigenen „Projekt“ arbeiten, den Umgang mit verschiedenen Materialien erfahren und dabei Kreativität, Geschicklichkeit und individuelle Fertigkeiten vertiefen und erweitern.
Auf natürliche Weise werden Auge-Hand-Koordination und Feinmotorik geschult. Außerdem haben die Kinder Zugriff auf: Papier; Schere und Klebstoff, trockene, sowie flüssige Farben und Pinsel, Ton, Knete, Wolle, Perlen etc.

Soziales Leben
Dem Erwerb sozialer Kompetenz wird ein sehr großer Stellenwert eingeräumt. Die Erzieherinnen begegnen den Kindern mit Respekt und haben stets ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Ideen. Sie helfen neuen Gruppenmitgliedern bei der Kontaktaufnahme, erarbeiten mit den Kindern Problemlösungsstrategien und leben den Kindern einen respektvollen Umgang mit den Tieren und der Natur vor. Durch den Dialog mit anderen Gruppenmitgliedern erhöht sich die Spielqualität. Die Kinder sind herausgefordert, Regeln und Vorgehensweisen ihres Spiels gemeinsam auszuhandeln, über ihr Vorgehen zu sprechen und gemeinsam zu reflektieren. Sie können sich von den Ideen anderer Kinder inspirieren lassen, eine Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachten lernen und ihrem Gegenüber Empathie entgegenbringen. In der Natur geht vieles nur gemeinsam, z.B. beim Klettern oder beim Tragen eines schweren Baumstammes. Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft nehmen zu, das Verständnis für andere Kinder wächst. Viele Initiativen der Kinder müssen untereinander und auch mit den Erziehern abgesprochen werden. Sie lernen ihre eigenen Interessen zu vertreten, die Meinungen der anderen gelten zu lassen, zuzuhören und Geduld zu entwickeln. Hier entstehen Kontakte und Kommunikation, Konflikte werden gelöst.Grenzen werden vielfach auf natürliche Art und Weise erlebt, z.B. den spitzen Stock richtig handhaben usw. Der Umgang mit Normen und Regeln ist im Wald von besonderer Bedeutung, da die Regeln sehr wichtig, und für die Kinder einsichtig sind, z.B. in Ruf- und Hörweite bleiben. Das Spiel im Wald ist geprägt von Rücksicht und Verantwortung für die Natur. „Wir sind Gast im Wald“.

U3
Auch mit einer gesamt Gruppengröße von 40 Kindern (2018/2019) wird eine gemeinschaftliche Gruppendynamik gefördert. Durch unsere Begriffe der verschiedenen Altersstufen 2 Jährige: Stöpsel, 3 jährige: Sprößlinge, 4 jährige: Waldlehrling, 5 jährige: Waldmeister wird keine Altersgruppe als “die kleinen” abgestempelt, sodass sich auch die jüngsten als wichtiges und wertvolles Mitglied empfinden. Wir helfen uns gegenseitig, sodass vor allem die Jungen Kinder sehr schnell Verantwortungsgefühl ihrer Gruppe entwickeln, und sich trotzdem ohne Scham von den älteren Kindern helfen lassen. Aufgrund der körperlichen Unterschiede werden die Gruppen (nach Fähigkeiten, nich unbedingt nach Alter) teilweise getrennt, sodass die Bedürfnisse des einzelnen besser erfüllt werden können. z.B. Möchten die Älteren vielleicht durch den Wald rennen, während die Jüngeren noch froh sind am Platz mit einer Pfütze zu experimentieren.

Spielmaterial
Wichtiger aspekt des Waldkindergarten ist der Verzicht auf Spielzeug. Spielzeug lässt meist nur begrenzte Spielmöglichkeiten zu, während Naturmaterial freies Assoziieren von Spielmöglichkeiten zulässt und damit die Phantasie und Kreativität der Kinder wesentlich stärker fordert und fördert. Auch lernen Kinder, die mit weniger Spielzeug auskommen, kleine Dinge zu schätzen und ein Verständnis dafür zu bekommen, dass es nicht die Dinge sind, die uns glücklich machen, sondern z.B. Begegnungen mit anderen, Naturerfahrungen, spielerische Betätigungen und das entdecken der eigenen Möglichkeiten. Bei unserem Kindergarten eigenen Spielzeug (Ball, Seil, Malkreide, Bilderbücher, Räder…) handelt es sich um eine geringe Menge elementarer Spiel- und Sportmaterialien.

Bilingual (Deutsch- Niederländisch)
Wir bieten, abhängig der Gruppenstruktur, zweisprachige Erziehung. Barbara ist Niederländerin und würde den Kindern Niederländisch anbieten durch Lieder, Bücher und Spiele. Unser Ziel ist es nicht, Niederländisch perfekt zu beherrschen, sondern ein Gefühl für eine andere Sprache zu entwickeln. Total unbewusst, und vor allem durchs Hören. Es gibt viele Vorteile zweisprachig auf zu wachsen: Bilinguale Kinder haben meistens Vorteile beim erlernen weiterer Sprachen zu einem späteren Zeitpunkt. Die Kinder, die mit vielen Sprachen aufwachsen, haben ein besseres Gespür für kulturelle Unterschiede und Besonderheiten der globalen Welt. Die frühzeitige Förderung der sprachlichen Kompetenzen soll auch zu sekundären Erfolgen wie beispielsweise Kreativität, Flexibilität oder erweitertem Wissenshorizont führen.

Umwelterziehung
Nach unserem Motto: “Nur was man kennt, schützt man”, ist ein essentieller Aspekt bei der Umwelterziehung die vielen Besonderheiten der Natur kennenzulernen. Deshalb legen wir Wert darauf den Kindern Wissen in diesem Bereich zu vermitteln. Das heisst, dass wir den Kindern zum Beispiel erklären, dass eine Biene nicht nur piekst, sondern ohne sie kein Leben auf unserer Erde möglich wäre (Biene bestäubt Pflanze- Tier isst Pflanze- Mensch isst Tier). So lernen Kinder im täglichen Umgang mit der Natur, diese zu schätzen. Auch der achtsame Umgang mit der Natur spielt eine besondere Rolle. So sollen die Kinder zum Beispiel aus dem Wald keine Tiere mitbringen und keine Pflanzen ausreißen, wenn dafür keine besondere Verwendung vorgesehen ist. Die Kinder sollen lernen, dass sie Gast im Wald sind und Tiere und Pflanzen respektieren müssen. In diesem Zusammenhang sammeln die Kinder hin und wieder Müll und achten darauf, selbst keinen Müll im Wald zu hinterlassen. Auf dem Kindergartengelände wird der Müll in Kompost, Glas-, Plastik-, Papier- und Restmüll getrennt. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Umwelterziehung ist auch Nachhaltigkeit, also der sorgsame und umsichtige Umgang mit Materialien und Werkzeugen (Ressourcen). Natürlich gehen die Erzieher jederzeit mit gutem Beispiel voran.

Inklusion                                                                                                                                  
Die Un-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung ist im März 2009 nun auch in Deutschland in Kraft getreten. Wir glauben das Inklusion alle Kinder betrifft. Denn, wir alle sind verschieden. Die unterschiedlichkeiten der Kinder werden als Chance und Bereicherung für alle gesehen. Alle Kindern sollen sich bei uns wohl fühlen und somit lernen können. Natürlich muss das beeinträchtigte Kind mit den Umgebungsvariablen im Wald nicht überfordert sein.

Partizipation
Uns ist es wichtig, den Alltag und das Zusammenleben gemeinsam mit den Kindern zu gestalten. Partizipation (= Teilhabe) basiert auf Demokratie, deren drei Grundwerte Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität sind. Partizipation ist ein wesentliches Element demokratischer Lebensweise und bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen, ein zubeziehen und sie an vielem, was das alltägliche Zusammenleben betrifft, zu beteiligen. Zum Beispiel dürfen die Kinder entscheiden welches Spielmaterial (Bücher, Stifte, Wasserfarbe, Gesellschaftsspiele) sie in den Wald mitnehmen möchten. Kinder teilhaben zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kinder alles dürfen! Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen. Eigene Entscheidungen zu treffen hilft Kindern ein gutes Selbstvertrauen aufzubauen. Partizipation findet ihre Grenzen dort, wo das körperliche oder seelische Wohl des Kindes/ anderer Kinder gefährdet wird. Partizipation als fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit setzt eine bestimmte Haltung/Einstellung der Erzieherinnen Kindern gegenüber voraus: Wir sehen Kinder als kompetente kleine Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten. Besonders im Wald haben die Kinder vielfältige Möglichkeiten eigene Ideen selbstständig umzusetzten. Die Kinder lernen, durch direkte Umwelteinflüsse z.B. Wetter, einzuschätzen welche Möglichkeiten Sie haben, sie werden nicht durch Erwachsenen fremdbestimmt. Wir trauen Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und begegnen ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung.

Kompetente Kind (nach Jesper Juul)
wir arbeiten stark nach dem Gedankengut von Jesper Juul der davon ausgeht, dass das Kind von Geburt an sozial und emotional ebenso kompetent ist, wie ein Erwachsener. Diese Kompetenz, die sich entsprechend der kindlichen Reife äußert, muß ihm nicht erst durch Erziehung, d.h. durch die Eltern oder durch Institutionen, beigebracht werden. Traditionelle Erziehung, so Juul, benutzt überwiegend verbale Strategien. Damit wird ignoriert, dass Kinder Verhalten durch Imitation lernen. Kinder müssen beobachten und experimentieren dürfen, dann fügen sie sich durch Nachahmung in die Kultur ein. So kooperieren Kinder. Ein ständiger Strom von Ermahnungen und Erklärungen bewirkt, dass das Kind sich dumm fühlt oder falsch. Auch wenn der Umgangston eher freundlich und verständnisvoll ist, wird dennoch die Botschaft gesendet: "Du bist nicht gut genug". Damit wird dem Selbstbild und der Selbstachtung des Kindes großer Schaden zugefügt. Ein Kind kann sich dagegen nicht wehren.Kinder sehen sich "in Beziehung" zu anderen. Sie sind ursprünglich sozial. Von dieser Grundlage geht Juul bei seiner Arbeit aus. Berater, Lehrer und Erzieherinnen und viele Eltern gehen von der Annahme aus, dass Kinder noch keine vollständigen sozialen Wesen sind, und dass die Erwachsenen, die sozialen Kompetenzen ihnen erst beibringen müssen. Durch diesen Ansatz dürfen Kinder bei uns sehr viele Entscheidungen für Ihre eigene Person (z.B. Wann ziehe ich meine Jacke an/ aus, wo/ mit wem möchte ich spielen/ wieviel möchte ich essen etc.) selber treffen, damit sie die Möglichkeit bekommen ein Gefühl Ihrer eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu entwickeln und dafür einzustehen.

Beschwerdemanagement
Damit Kinder ein gutes Selbstwertgefühl aufbauen können, ist es besonders wichtig, dass sie jederzeit ernst genommen werden. Für Kinder können scheinbare Kleinigkeiten sehr wichtig sein. Aus diesem Grund haben unsere Erzieher/innen eine annehmende Haltung jedem Kind und seiner Persönlichkeit gegenüber. Mit einer Begrüßungsrunde starten wir den Tag. Mit Wohlbefindungsrunden können die Kindern erzählen was ihnen gut oder auch nicht so gut gefallen hat an dem vorherigen Tag. Nach Bedarf wird eine Kinderkonferenz geplant, bei der zusammen nach Lösungen für schwerwiegende Probleme gesucht werden. Kleinere altershomogene Kreise sind dabei ebenfalls möglich um verschiedene ‘schwierigkeitsgrade’ altersgerecht anbieten zu können.
Zusätzlich hat jedes Kind jederzeit die Möglichkeit zu einer Vertrauensperson seiner Wahl zu gehen und über Probleme zu reden oder Ideen einzubringen.  

Vorschule
Der Waldkindergarten bietet von seiner Struktur und seinem Konzept die Möglichkeiten, alle Basiskompetenzen im motorischen, kognitiven, emotionalen und sozialen Bereich zu fördern. Im Wald finden sich vielfältige Bewegungsanlässe und –möglichkeiten, so dass die psychomotorische Entwicklung optimale Anreize erhält. Auch im kognitiven Bereich bietet der Waldkindergarten vielfältige Förderanlässe: die Beobachtung von Tieren und Pflanzen, Sammeln und Ordnen von und Experimentieren mit Naturmaterial sind feste Bestandteile des Alltags im Waldkindergarten. Die natürliche Atmosphäre des Waldes wirkt sich außerdem auch förderlich für die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder aus.Schulvorbereitung findet im Waldkindergarten in diesem Sinne von Anfang an statt, und nicht erst im letzten Kindergartenjahr. Darüber hinaus bieten wir den Kinder im letzten Kindergartenjahr verschiedene Angebote und Aktionen an. Zum Beispiel werden wir mit den Schulkindern die Feuerwehr, Polizei, Grundschule, Bücherei usw. besuchen, und diese Erlebnisse in Miniprojekten weiter vertiefen. Bei diesen wöchentlichen Vorschultreffen werden gezielt Fertigkeiten vertieft, die essenziell für eine gute Schullaufbahn ist (wie z.B. Konzentration, Problemlösefähigkeiten etc.).  

Die Rolle des Erziehers
Damit das Kind Eigenaktivität entfalten kann, muss sich der/die Erzieherin zurückhalten und nicht dirigieren. Der Pädagoge nimmt seine Rolle als Begleiter des Kindes ein damit das Kind seinen Weg erkennen, seine Ziele angehen und sein Handeln selbstständig gestalten kann. Durch unser Zurücktreten geben wir dem Kind einen Freiraum, in dem es ausprobieren und experimentieren, eigene Erfahrungen sammeln und auch Fehler machen kann. Gleichzeitig stehen wir den Kindern in Situationen, in denen es Unterstützung braucht, bei.
Ein gutes Selbstwertgefühl ist das größte Kapital, das ein Kind mit ins Leben nehmen kann. Wir nützen jede Gelegenheit, um durch Ermutigung das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und wachsen zu lassen. Jedes Kind ist so, wie es ist, gut. Es soll sich in jeder Situation angenommen und geliebt fühlen. Zusammen entdecken und betonen wir die Stärken jedes einzelnen Kindes.
Wir sehen das Kind als gleichwertigen Partner, jedoch ist es nicht gleichrangig. Die Erzieher tragen im Wald bei allen Entscheidungen die letzte Verantwortung. Sie geben im Rahmen des pädagogischen Alltags einen festen Rahmen vor, der Schutz, Halt und Orientierung bietet. Der Tagesablauf ist eingebettet in eine klare wiederkehrende Struktur, ein Regelwerk und wetterbedingte Sicherheitsentscheidungen.
Ein freundlicher, wertschätzender Umgang zwischen Erziehern und Kindern, und Kindern untereinander, wird durch folgende Schwerpunkte und Haltung vermittelt: Vertrauensaufbau durch eine liebevolle, klare und konsequente Haltung Das Kind mit seinen Wünschen, Gefühlen und Ideen ernst nehmen. Dem Kind zuhören und es selbst tun lassen Transparente und für jeden einsichtige Regeln aufstellen. Wertschätzung und Akzeptanz den anderen gegenüber und ihrem Eigentum Konsequenzen des eigenen Verhaltens erkennen und tragen Kinder entscheiden selbst, ob und von wem sie Hilfe möchten.

Qualitätssicherung
Um die Qualität unserer Arbeit zu sichern, nehmen unsere Fachkräfte regelmässig an Fortbildungen zu verschiedenen Themen teil.
Zudem findet mindestens alle 14 Tage eine Teambesprechung statt.
Praktikanten werden intensiv eingearbeitet und angeleitet.

Der Tagesablauf

Ein Tag im Wald
Zwischen 7.30 Uhr und 9.00 Uhr können die Kinder zu unserem Treffpunkt kommen.
Während der Bringzeit dürfen die Kinder im und um das Haus spielen und entdecken. Das Gelände mit seinen Tieren und Pflanzen laden dazu ein die Bringzeit spannund und individuell zu verbringen. Um 9.00 Uhr machen wir uns, mit unserem Bollerwagen und unserer mobilen Toilette, auf den Weg in Wald (ausser bei Sturm und starken Regen). Auf dem Weg zum Frühstücksplatz können die Kinder schon vieles Entdecken und Erfahren.
So gegen 10.00 Uhr frühstücken wir zusammen auf einem unserer festen Plätzen im Wald. Danach wird gespielt, gebastelt, entdeckt, experimentiert und vieles mehr. So gegen 11.30 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg.  Auch auf dem Weg werden wir singen und die Tier- und Pflanzenwelt erkunden. Kurz vor unserem Treffpunkt schliesen wir den Tag mit einem Abschlusskreis ab. Um 12.00 Uhr können die ersten Kinder abgeholt werden.
Um 12.30 Uhr nehmen wir unser Mittagessen beim Haus ein. Zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr können die letzten Kinder bei unserem Treffpunkt abgeholt werden.

Verhalten im Wald
Der natürliche Raum und die Grenzenlosigkeit des Waldes machen klare Regeln für die Kinder nötig. Sie dienen der Orientierung im Raum und lassen innerhalb des vereinbarten Rahmens Freiheiten entstehen. Auch aus Sicherheitsgründen müssen Regeln gelten, z.B. mit Stöcken und Steinen wird vorsichtig umgegangen; wir verletzen uns nicht und entfernen uns nicht ausser Sicht- und Hörweite; wir warten bei festen Haltepunkten; Kletterregeln; beim Ruf der Waldflöte zusammenkommen; händewaschen vor dem Essen.
Auch muss die Tier und Pflanzenwelt respektiert und geschützt werden. Die Erzieher gehen dabei immer mit gutem Beispiel voran.
Die Waldregeln werden zu Beginn des Kindergartenjahres mit Bildern den Kindern vermittelt, bei Bedarf natürlich auch unter dem Jahr.

Sicherheit
Um die Gefahr von Totholz zu verringern, werden unsere Anlaufstellen regelmäβig von einem Kletterer beforstet.
Wegen Zecken müssen auch im Sommer die Kinder lange dünne Klamotten anhaben.
Wichtige Impfungen (z.B. Tetanus) sollten vorhanden sein.
Natürlich haben wir jeden Tag eine erste Hilfe Tasche, sowie einen ausgebildeten Ersthelfer dabei. Zur vorbeugung des Fuchsbandwurms werden keine Beeren im Wald verspeist.



 
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